Technik

Vielen Dank für die guten Fragen. Hier gibt es kurze Antworten.

Kann ein Holzofen in den Bauwagen eingebaut werden?

Ja, ein Holzofen kann grundsätzlich in Bauwagen eingebaut werden. Im Bauwagen-on-Tour ist ebenfalls ein kleiner Holzofen mit Sichtfenster eingebaut. Die Fotos sind auf dieser Homepage zu sehen.

Wie funktioniert die Stromversorgung?
Die Stromversorgung kann autark über Solarzellen, Brennstoffzellen oder Generator erfolgen. Wesentlich einfacher und preiswerter ist ein Stromanschluss über eine Außensteckdose (CEE), die am Bauwagenboden montiert wird. Die Verkabelung innerhalb des Bauwagens kann sowohl für 12 Volt als auch für 230 Volt ausgelegt werden.

Wie wird geheizt?

In vielen Bauwagen ist eine Gasheizung montiert oder sie verfügen über einen Holzofen. Darüber hinaus kann mit einem Heizlüfter oder einem geräuschlosen Quarzstrahler geheizt werden. Am bequemsten ist die Gas- oder Elektroheizung. Am gemütlichsten und vermutlich am wärsten ist ein Holzofen.

Wie sollte der Wandaufbau sein?

Die äußerste Schale des Bauwagens ist häufig aus gesicktem Metall, normalerweise verzinkt und lackiert. Das tragende Gerüst im Inneren ist dabei eine Ständerbauweise (Fachwerk). Die großen Hohlräume zwischen den Fachwerk-Holzlatten werden mit Isolationsmaterial gefüllt. Als innerste Schicht ist leichtes Sperrholz, mit einer schönen Maserung geeignet.

Wie wird der Bauwagen gegen Feuchtigkeit von Tauwasser geschützt?

Bei kalten Temperaturen kann sich an den Wänden Tauwasser (Schwitzwasser, Kondenswasser) bilden. Nimmt die Isolierung Feuchtigkeit auf, sinken die Dämmwerte. Daher wird Dämmmaterial, das Feuchtigkeit aufnehmen könnte, z.B. Mineralfasern, von innen mit einer Folie (Dampfsperre) geschützt. Alternativ kann eine Isolierung genutzt werden, die keine Feuchtigkeit aufnimmt, z. B. extrudiertes Polystyrol.

Wie sollte der Bodenaufbau sein?

Die unterste Schicht des Bauwagenbodens besteht entweder aus einer sogenannten Siebdruckplatte oder aus imprägnierten OSB-Platten. Darauf kommt die Isolation. Gegen kalte Füße besteht diese aus mindestens 40 mm extrudiertem Polystyrol (EXP). Darauf wird erneut eine Holzplatte angebracht. Entweder diese letzte innerste Holzschicht wird mit Parkettlack versiegelt oder auf ihr wird ein Bodenbelag wie Laminat oder PVC befestigt.